AEG – das sind die wohl bekanntesten Buchstaben im Bereich Haushaltsgeräte. Bis heute gilt die Marke den deutschen Konsumenten hier als Referenz und genießt ein weit überdurchschnittliches Ansehen. So verwundert es auch nicht, dass AEG 2016 mit mehr als 15 Prozent Markanteil hierzulande den Waschmaschinen-Markt dominieren konnte. Warum die Waschmaschinen von AEG so viele Menschen überzeugen können, möchte ich hier herausfinden.


Geschichte der AEG Waschmaschinen

Die Firma AEG entstand 1887 in Berlin und begann mit einer Glühlampe ihre Unternehmensgeschichte. 20 Jahre danach trat mit Peter Behrens ein Mann in das Unternehmen ein, der die Geschichte der industriellen Entwicklung entscheidend beeinflussen sollte. Schon 1907 entdeckte er die Bedeutung von Produktdesign, einem einprägsamen Firmen-Logo und einer charakteristischen Marken-Identität. Damit legte er früh den Grundstein für jenes positive Image, das AEG bis heute für sich und seine Haushaltsgeräte verbuchen kann.

Zu denen gehören natürlich auch schon lange Jahrzehnte die Waschmaschinen. 1958 erschien der erste AEG Lavamat, wahlweise mit vier oder fünf Kilo Fassungsvermögen, den AEG ganz unbescheiden als ‚Wunderleistung der Technik‘ anpries.

Nach diesem Frontlader folgte bald die Waschkombination Lavalux und immer mehr Waschmaschinen von AEG zogen in den deutschen Haushalten ein. In den Sechzigerjahren beherrschten die Geräte bereits bis zu 14 Programme. Obwohl sie sich schnell als sehr haltbare Waschautomaten entpuppten, konnte AEG zusätzliches Kundenvertrauen gewinnen, indem sie für alle Geräte einen umfangreichen Vor-Ort-Service durch eigenen Kundendienst bereitstellten.

1970 zählte AEG mit solchen Erfolgen zu den zwölf größten Elektrounternehmen der Welt. Das bewahrte die Firma allerdings nicht vor der Pleite. Teure Unternehmenskäufe, hohe Schulden und die Ölpreiskrise der Siebzigerjahre führten schließlich zum Aus im Jahr 1982.

Daimler-Benz übernahm den Konzern, gab den Bereich Haushaltsgeräte dann allerdings 1994 an die schwedische Electrolux weiter. Vom industriellen Pionier AEG sind heute nur noch die drei bekannten Buchstaben geblieben – die Entwicklung der Waschmaschinen findet in Schweden statt und die Produktion liegt in Polen.


Was zeichnet eine AEG Waschmaschine aus?

Natürlich wusste man bei Electrolux von Anfang an um den Wert der Marke AEG und unternahm alle Anstrengungen, um dieses Image zu konservieren. Dafür brauchte es aber mehr als Marketing – auch die altbekannte Qualität musste weiter stimmen. Und das tut sie bei Waschmaschinen von AEG nach wie vor, wie ich finde. Die Waschautomaten sind auch 2017 vorbildlich, was Verarbeitung, Haltbarkeit, Waschleistung, Komfort oder Energieverbrauch angeht.


Die neuesten Funktionen und Innovationen von AEG Waschmaschinen 2017

Schonendes und sparsames Waschen sind die Hauptthemen im Waschmaschinen-Portfolio von AEG 2017.

Für eine sanfte Wäsche, die meine Textilien lange wie neu erhält, entfernt AEG als weltweit erster Hersteller mit einem Ionisator Mineralien aus dem Leitungswasser. Das macht dieses besonders weich, Waschmittel oder Spüler können so schon bei niedrigen Temperaturen maximal wirken und gleichzeitig sinkt die Belastung der Wäschefasern durch die Maschinenwäsche.

Die ÖKOMix-Technik ergänzt diese schonende Behandlung und löst Reinigungs- oder Pflegemittel vollständig im Wasser auf, bevor sie zur Wäsche gelangen. Das sorgt für eine gleichmäßige Verteilung, mit der das Waschmittel dann wirklich jede einzelne Faser erreichen kann.

Ein echtes Komfort-Feature ist dann die PlusDampf-Funktion. Sie funktioniert als eigenes Programm, zum Beispiel, um Wäsche von unangenehmen Gerüchen zu befreien. Die Kleidungsstücke riechen danach nicht nur wieder frisch, sie werden gleichzeitig von Knitterfalten befreit, was mir neben einer zusätzlichen Wäsche auch gleich den Griff zum Bügeleisen erspart.

Zum Sparen von Strom, Wasser oder Waschmittel setzt AEG 2017 auf seine umfangreiche Beladungserkennung und jede Menge Sensorik. Diese erkennt natürlich Gewicht und Füllmenge in der Waschtrommel, sie analysiert aber zusätzlich auch Wäscheart oder Gewebe und passt aus all diesen Ergebnissen jedes Waschprogramm mit Laufzeit oder Wassermenge optimal an.


Sollte ich meine AEG Waschmaschine besser online oder vor Ort kaufen?

Zwar finde ich bei jedem Fachhändler oder Elektrodiscounter mit Sicherheit das eine oder andere AEG-Modell, beim AEG Waschmaschinenkauf online ist meine Auswahl aber auf jeden Fall größer. Hier kann ich außerdem schnell einen Preisvergleich ziehen und mir so leicht die bewährte AEG-Technik zum günstigsten Preis sichern.


Wie schneiden AEG Waschmaschinen im Test ab?

In den drei Buchstaben AEG steckt auch Jahrzehnte nach dem Aus der eigentlichen Firma noch genau die Qualität, die AEG einst berühmt machte. Diverse Test-Urteile von Stiftung Warentest oder Fachzeitschriften wie dem ETM Testmagazin belegen das seit Jahren. Dabei schneiden Waschmaschinen wie die AEG L87485FL oder der AEG Lavamat L76471PFL regelmäßig mit guten Bewertungen ab.

Den Warentestern gefällt dabei vor allem die sehr gute Waschleistung, die präzise Beladungserkennung und Verbrauchssteuerung mit entsprechend geringen Strom- und Wasserkosten für die Maschinen. Dabei erzielen neben den Frontladern auch AEG Toplader positive Ergebnisse und werden damit interessant, wenn ich wegen Platzproblemen nur solche schlanken Waschmaschinen bei mir unterbringen kann.


Unser Fazit zu AEG Waschmaschinen

Eine Waschmaschine von AEG hält meiner Meinung nach immer noch, was der große Name verspricht. Warum diese Maschinen in Deutschland so beliebt sind wie keine zweite Waschmaschinen-Marke, erklärt sich von selbst, wenn ich mir eine der aktuellen AEG Waschautomaten 2017 anschaue. AEG zeigt immer hochwertige, haltbare und sparsame Technik in guter Verarbeitungsqualität. Intelligente Waschprogramme liefern dabei eine gute Waschleistung und helfen mir, Zeit und Energiekosten zu sparen. Daneben bewegen sich die Waschmaschinen von AEG auf einem moderaten Preisniveau, was dann unterm Strich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.