Bei Siemens wird 2017 gefeiert. Genau 111 Jahre zuvor präsentierte das Unternehmen sein erstes Haushaltsgerät. Das war ein Urahn unser heutigen Staubsauger, aber andere Geräte wie Waschmaschinen folgten schon bald. Wie sich die Waschmaschinen von Siemens dann bis heute entwickelt haben, schaue ich mir jetzt genauer an.

Geschichte der Siemens Waschmaschinen

Der Premierenauftritt der Siemens Waschmaschine fand 1928 statt. Sie zeigte sich damals als Trommelwaschmaschine unter einer Art Tisch, die gleichzeitig waschen und schleudern konnte und auf den Namen Protos-Turbo-Wascher getauft wurde.

Waschmaschinen waren im Siemens-Mischkonzern zwar nur ein Produkt unter vielen, trotzdem wurde ihre Weiterentwicklung aber alles andere als stiefmütterlich betrieben. Ganz im Gegenteil zählten die Waschmaschinen von Siemens immer zu den Vorreitern in puncto Innovation. Eines der besten Beispiele dafür ist das 1985 vorgestellte Aqua-Stop-System, das mit lebenslanger Garantie seitdem für erhöhte Sicherheit im Haushalt sorgt und vor Wasserschäden schützt.

Bei der Wirtschaftlichkeit seiner Waschmaschinen setzte Siemens ebenfalls früh Standards für die gesamte Branche und realisierte seit den Siebzigerjahren immer effizientere Lösungen für niedrigen Strom- oder Wasserverbrauch. 2010 ergänzte Siemens dazu die iDos-Technik, eine der ersten Präzisions-Dosierautomatiken auf dem Markt.

2015 bot Siemens mit SensoFresh schließlich eine weitere Innovation für ein typisches Alltagsproblem mit der Wäsche an. Wenn die länger in Schrank oder Schublade liegt, fängt sie öfters an, unangenehm zu riechen. SensoFresh macht die Müffel-Wäsche wieder frisch, ohne dass ich die ansonsten saubere Wäsche dafür noch einmal extra waschen muss.

Siemens hat sich das alles aber nicht allein einfallen lassen. Seit Jahrzehnten kooperiert man bereits mit Bosch im Bereich Hausgeräte und seit 2014 liegt die Verantwortung hier sogar komplett bei Bosch – Siemens stellt nur noch seinen Namen zur Verfügung.


Was zeichnet eine Siemens Waschmaschine aus?

Eine Waschmaschine von Siemens ist ein Musterbeispiel für Qualität und gute Verarbeitung. Neben den Äußerlichkeiten stimmen aber auch die inneren Werte. Die Reinigungsleistung ist durchwegs gut und die Bedienung der vielen Funktionen und Programme dieser Geräte klappt einfach und schnell. Alle neueren Waschmaschinen von Siemens erreichen dazu locker die beste Energieeffizienzklasse A+++ und unterbieten die geforderten Verbrauchswerte sogar noch um bis zu 50 Prozent, was sie sehr günstig und umweltfreundlich im täglichen Betrieb macht.


Die neuesten Funktionen und Innovationen von Siemens Waschmaschinen 2017

Eines der neuesten Siemens-Features habe ich ja bereits vorgestellt – die praktische und effiziente SensoFresh-Funktion. Zur Feier des 111-jährigen Bestehens der Siemens Haushaltsgeräte-Sparte hat sich der Hersteller aber noch mehr einfallen lassen.

Mit WaterPerfect Plus finde ich bei Siemens aktuell eine der ausgefeiltesten Beladungserkennungen auf dem Waschmaschinen-Markt. Sie erkennt unterschiedliche Textilarten und registriert die Trommelbeladung in 256 Abstufungen, woraufhin die Wassermenge für den Waschvorgang perfekt und mit maximaler Effizienz automatisch angepasst wird.

VarioPerfect lässt mir dazu immer die Wahl: soll die Wäsche besonders schnell fertig sein, oder möchte ich lieber möglichst viel Energie beim Waschen sparen? Wenige Einstellungen auf den intuitiven Touchscreen-Displays der 2017er Siemens Waschautomaten genügen und schon habe ich jedes Waschprogramm entsprechend angepasst.

Eigentlich müsste ich mich dazu nicht einmal zur Waschmaschine begeben. Die 2017er Siemens Geräte sind WLAN-fähig und lassen sich bequem per Smartphone-App steuern oder kontrollieren. Nur noch das Be- und Entladen muss ich tatsächlich an der Maschine erledigen, was sehr praktisch wird, wenn der Waschautomat weiter entfernt in einem Haushaltsraum aufgestellt ist.


Soll ich meine Siemens Waschmaschine besser online oder vor Ort kaufen?

Waschmaschinen-Preise im stationären Handel gelten mit Ausnahme von Angeboten meist für längere Zeiträume und liegen meiner Erfahrung nach regelmäßig über dem Preisniveau von Waschmaschinen Onlineangeboten. Im Netz finde ich mit einem schnellen Preisvergleich deswegen oft günstigere Angebote für eine Waschmaschine von Siemens und die Preise sind hier zudem generell tagesaktuell.


Wie schneiden Siemens Waschmaschinen im Test ab?

Ein vierfaches Antiflecken-System oder die einfache Trommelreinigung und viele weitere Pluspunkte haben der Siemens WM16W541 gerade erst 2016 einen Testsieg bei der Stiftung Warentest eingebracht. Dazu konnte das Gerät mit sehr guter Waschleistung und langer Haltbarkeit im Dauertest überzeugen und sicherte sich die gute Gesamtnote 1,6.

Solche Testsiege haben bei Siemens Tradition. 2013 schafften es mit der Siemens WM14Y54D und der Siemens WM14S840 sogar gleich zwei Siemens-Modelle in unterschiedlichen Tests auf den Spitzenplatz bei der Stiftung Warentest. Ähnlich gut sehen auch immer wieder die Resultate bei den österreichischen Testern der Fachzeitschrift Konsument oder beim deutschen Fachblatt ETM Testmagazin aus. Dabei überzeugt Siemens aber nicht nur mit seinen verschiedenen Frontlader-Waschmaschinen – auch Toplader wie der Siemens WP12T447 bekommen von Stiftung Warentest gute Noten.


Unser Fazit zu Siemens Waschmaschinen

Mit seinen Waschmaschinen setzt Siemens regelmäßig Maßstäbe in Sachen Waschleistung, Bedienungskomfort und Energieeffizienz. Die Geräte erfüllen auch hohe Ansprüche mühelos – viele Modelle bekomme ich hier zudem als vorbereite Einbau-Waschmaschinen, die ich leicht in meine Küchenzeile oder einen Schrank einbauen kann, obwohl man die Maschinen mit ihrem modernen, eleganten Design ansonsten wahrlich nicht verstecken müsste. Diese Siemens-Qualität hat allerdings auch ihren Preis. Siemens zählt zu den hochpreisigen Waschmaschinen-Marken, ist aber immer auch eine sehr gute, langlebige Investition.